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  Kaufüberlegung

#1

Gerhard Eichberger


Dies ist mein erstes Posting hier.
Ich stamme aus Langenlebarn in Österreich, das ist in der Nähe von Tulln.

Bisher hatte ich folgende Kraftfahrzeuge:

Moped Puch Maxi (lief bis über 120.000 km)
Moped Sachs (gebrauchter Zweisitzer, war aber nichts Besonderes)
Moped Puch P1 (ähnlich Maxi, aber leider nicht so gut)
Sulky SP 50 (dreirädriges Kabinenmoped)
Aixam 300
Aixam 400EX
Aixam 400-4 (gebraucht)

Leider habe ich mit den Aixam keine guten Erfahrungen gemacht. Dauernd waren Lager kaputt und auch diverse andere Dinge. Die Reparaturkosten sind bei AIXAM sehr hoch - in der Regel mußte ich mit 5.000 Euro pro Jahr für Reparaturen rechnen.

Mein letzter Aixam wurde von einer Werkstätte kaputtrepariert (Services und Ölwechsel verrechnet, aber nicht durchgeführt).

Daher schaue ich mich nach einem neuen Fahrzeug um. AIXAM will ich keinen mehr.

Und da bin ich bei meinen Recherchen auf den Twike gestoßen.

Nun fragt sich aber, ob er das rechte Fahrzeug für mich ist? Ich würde mir einen Twike.active mit der größtmöglichen Reichweite zulegen.


Zunächst zu meiner Person:

Aufgrund meiner körperlichen Beeinträchtigungen bekomme ich keinen Führerschein (weder A noch B), bin aber laut Amtsarzt geeignet, ein Motorfahrrad oder ein Leichtkraftfahrzeug mit einer Bauartgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h zu lenken. (Einen grünen Mopedausweis nach den österreichischen Gesetzen habe ich.)

Leider bin ich recht ungeschickt und kann selber keine Reparaturen (auch keinen Reifenwechsel) durchführen, dafür habe ich den ÖAMTC-Schutzbrief (vergleichbar ADAC).

Ich habe auch starkes Übergewicht (116 kg). (Da wäre wohl der Twike.active sinnvoll - vermutlich könnte der ein wenig zur Gewichtsreduktion beitragen.)


Nun zu meinem Fahrverhalten:

Ich arbeite in derselben Ortschaft, wo ich wohne, fahre somit die 2 km von zuhause zum Arbeitsplatz viermal am Tag (esse zuhause).

Zwei-, dreimal in der Woche fahre ich nach Wien, das sind (je nachdem, wo ich da genau hinwill) hin und zurück 60 - 120 km.

Ansonsten gibt es zuweilen Einkaufsfahrten oder Spazierfahrten.

(Da mein AIXAM seit März in der Werkstätte steht und die Reparatur unwirtschaftlich ist, fahre ich derzeit mit der Bahn, was aber für mich ungünstig ist, weil es sich oft nicht zum letzten Zug ausgeht, vor allem, wenn ich zu einem Rockkonzert gehe oder selber einen Auftritt habe, in letzterem Falle ich auch umfangreiches Material zum Transportieren habe, was mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gar nicht geht.)


Jetzt kommen mal meine Fragen:

Erstens:
Ist der Twike.active in Österreich als Leichtkraftfahrzeug zulaßbar und mit dem Mopedausweis zu lenken? (Auf der Webseite des Herstellers steht, daß er auf 45 km/h gedrosselt werden kann.)

Zweitens:
Kommt ein Twike für mein Fahrverhalten in Betracht?

Drittens:
Könnte mein Gewicht ein Problem für das Fahrzeug darstellen? (Bei den AIXAM waren bald die Sitze verbogen - der Hersteller schreibt nun in die Anleitung, daß der Lenker und Beifahrer eines AIXAM nicht schwerer als je 70 kg sein dürfen.)

Viertens:
Da es in meiner Gegend keine Vertragswerkstätten gibt: Kommen normale KFZ-Werkstätten mit einem Twike zurecht?

Fünftens:
Mein Vater meint, ich könnte mit dem Twike aufgrund der drei Räder umfallen, da ich stark übergewichtig bin. Stimmt das? (Ist mir beim Sulky bei der ersten Ausfahrt passiert - da wußte ich noch nicht, daß man nicht mit 15 km/h um die Ecke biegen kann.)

Sechstens:
Ein Bekannter meint, man könnte mit einem dreirädrigen Fahrzeug bei Schneelage gar nicht fahren, da man mit drei Rädern nicht in die beiden Fahrspuren im Schnee kommt, also das Fahrzeug seiner Ansicht nach unlenkbar wird. (Er kennt jemanden, der einen Reliant fährt, aber der wintert ihn im Oktober ein und fährt im Winter nicht.) Wie fährt sich ein Twike auf Schneefahrbahn? (Mit dem Sulky ist es gegangen, der hat aber auch kleinere Räder.)

Siebentens:
Wie reparaturanfällig ist ein Twike?


Meine Familie (Vater, Schwester, deren Mann) rät mir ja dringend davon ab, mir einen Twike zu kaufen und kommt mit einem Gegenargument nach dem anderen daher. Ich aber denke mir, daß es mal was anderes wäre. Was meint Ihr?


Gerhard
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#2

Hallo Gerhard,

meine Meinung zu Deinen Fragen:

zu 1: In Deutschland ja. Ich denke es sollte auch in Österreich möglich sein

zu 2: Die wechselnden Fahrtlängen 2km bis 120km sind nicht ideal. Du must den Akku auf die maximale Reichweite auslegen, was für die kürzeren Strecken unnötig ist. Dadurch brauchst Du einen teureren großen Akku, obwohl für die kurzen Fahrten ein kleiner Akku reichen würde. Wichtig: Du musst die Fahrten planen, also die Aufladezeit einkalkulieren.

zu 3: Das Gewicht ist sicher das geringste Problem. Es gibt genug "kräftige" TWIKE-Fahrer. Schwieriger könnte das Aus-/Einsteigen sein. Da gehört eine gewisse Geschicklichkeit dazu.

zu 4: Du solltest vorher mit den Werkstätten in Deiner Nähe sprechen, ob einer Interesse hat, das TWIKE zu warten bzw. auch zu vertreiben. Wenn Interesse da ist, dann erst mal z.B. ein Twike für ein oder mehrere Wochen ausleihen für Dich zum Fahren und für die Werkstatt zum Testen.

zu 5: Das Gewicht des TWIKE ist im wesentlichen auf der Hinterachse (Akku, Motor, Sitze). Ein TWIKE zum Umfallen zu bringen ist daher nicht so einfach. Mit 45 km/h ist das eigentlich keine Gefahr.

zu 6: Durch die schmalen Reifen fährt man sowohl auf Schnee, wie auch auf Eis verhältnismäßig sicher. Auch viel Schnee mit Fahrrillen und Schnee in der Mitte ist mit 45 km/h noch kein Problem. Ich habe im letzten Winter die Grenzen immer wieder getestet und war überrascht wie schnell man mit dem Vorderrad im Schnee mit dem TWIKE noch sicher fahren kann. Der große Reifenumfang ist bei tiefem Schnee von Vorteil. Übertreiben sollte man es aber nicht. Wenn die Grip-Grenze nämlich überschritten wird, dann muss man eine ruhige Hand haben, um nicht Quer zur Fahrbahn zu kommen oder im Graben zu landen.

zu 7: Ein TWIKE ist nicht reparaturanfälliger wie ein Auto. Es sind nur andere Verschleißteile. Also kein Auspuff, Ölwechsel, Filter sondern Reifen und Fahrwerk (Stoßdämpfer, etc).

Ohne eine zuverlässige Service-Stelle (das kann auch ein handwerklich geschickter Bekannter sein) würde ich Dir aber von einem TWIKE unbedingt abraten.

Viele Grüße
German, TW900



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#3

Gerhard Eichberger


Damals, als ich das Erstposting hier geschrieben habe, habe ich begonnen, in meiner Gegend (Raum Tulln, Österreich) nach Händlern zu suchen, die das Twike führen. Leider bin ich nicht fündig geworden. Zwar spuckte mir Google einen Twike-Händler in Wien raus, aber mir wurde von der Firma mitgeteilt, daß sie keine Twike führen und die Angaben auf der Webseite falsch sind - Twike habe der Vorbesitzer dieser Firma geführt.

Dann habe ich massig e-Mails an die ganzen Autohändler in Tulln versendet. Ich schrieb ihnen, daß ich Interesse an einem Twike habe und fragte, zu welchen Konditionen sie so ein Fahrzeug bestellen könnten und ob sie auch Reparaturen an Twikes durchführen könnten. Die meisten Firmen haben überhaupt nicht geantwortet, die restlichen alle negativ: Sie führen keine Twike, bestellen diese auch nicht und reparieren/servicieren sie auch nicht.

Weiters schrieb ich damals auch an den Hersteller. Der teilte mir mit, daß es derzeit keinen Vertragshändler in Österreich gibt, daß ich jedoch informiert werde, sobald es einen gibt. Bisher habe ich noch keine derartige Information vom Hersteller erhalten.

Damals diskutierte ich auch in einem Blackbox-Forum zum Thema "Twike" herum. Da ich schrieb, daß beim Twike gewisse Dinge (Heizung, Lüftung und Scheibenwaschanlage) Sonderausstattungen sind, gab es die Antwort, daß diese Dinge gesetzlich vorgeschrieben sind und daher zur Grundausstattung gehören.

Zitat:
Schließlich kauft man ja auch nicht die Bremsen als Sonderzubehör.

Dann postete ich in der Blackbox noch diesen Link, wo jemand schrieb, daß er sein Twike wieder verkauft hat, weil die Scheiben bei Regen oder Glatteis beschlagen haben und man nichts mehr sah, weil die Heizung sich nach 20 Sekunden abgeschaltet hatte:
http://www.mysnip.de/forum-archiv/thema/...glich.html

Dazu wurde dann in der Blackbox geantwortet:

Noch einmal: Solche Sachen sind in A Vorschrift und sind Teil des österreichen Typengenehmigungsverfahrens.
Die müssen funktionieren, so lange das Fahrzeug in Betrieb ist.

Was glaubst du, warum unsere (E-Werk) Elektrofahrzeuge einen 10-l-Benzintank haben? Nur für die Heizung (Windschutzscheibe und Innenraum).
Das ist eine ganz normale PKW-Standheizung; der einzige Vorteil ist: man müßte sie nicht unbedingt mit teurem Fahrbenzin betreiben, Lötlampenbenzin aus dem Baumarkt (zum halben Preis) täte es auch.


Da es in Österreich offenbar keinen Twike-Händler gab, fragte ich bei meiner Versicherung, wie das gemacht wird, wenn ich so ein Fahrzeug in Deutschland kaufe. Da wurde mir erklärt, daß ich in dem Fall eine Einzelgenehmigung brauche, das heißt, ich müßte das Fahrzeug erst typisieren lassen.

Nun wird ja bei der jährlichen Pickerlüberprüfung grundsätzlich nicht geprüft, ob Scheibenwaschanlage, Lüftung oder Heizung vorhanden sind, aber ich bin mir nicht sicher, wie das bei einer Typisierung gehandhabt wird.

Daher habe ich gewartet, bis ich endlich eine Information bekomme, daß es einen Twike-Händler in Österreich gibt. Wie gesagt, bis heute bin ich vom Hersteller nicht informiert worden...

Nun habe ich aber in der Blackbox das Twike-Thema wieder aufgegriffen. Und da antwortet mir nun jemand, daß er nun einen Twike-Händler in Österreich gefunden hat:
http://twike.com/de/partner/partner+inte...r+uns.html

Der ist in Werfenweng, das irgendwo in Salzburg ist. Das ist laut maps.google.at 337 Straßenkilometer von mir entfernt.

Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, ob das Sinn macht, wenn der einzige Händler so weit weg ist. Schließlich werden ja irgendwann mal Reparaturen fällig.

Was meint Ihr dazu?

Wie schaut es allgemein aus?
Können gewöhnliche KFZ-Werkstätten ein Twike reparieren? Oder sind die damit überfordert?


Gerhard
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#4

Hallo Gerhard

Der Tipp von Germann war genau richtig. Befor Du ein Twike kaufst musst Du unbedingt eines mieten.
Es gibt schon Leute welche mit dem Twike nicht zu gange kommen.
Für mich ist es schwieriger ein Twike zu Fahren als mit einem Auto mit Automat.

Ich hatte schon TW222und habe im Moment TW609 + 855.

Das Twike zu reparieren ist nicht ohne. Vor allem wenn es ein elektrischer Defekt ist.
Da MUSS eine ausgebildete Person ran. Es hat bis 400V.

Viel helfen würde sicher wenn Du mit Einem Twike händler in der Schweiz oder Deutschland einen Termin vereinbarst,
und das Twike einen oder zwei Tage mietest. Dann hast Du einen ersten Eindruck wie sich das Teil fährt.

Ich wünsche Dir Erfolg bei Deiner Suche nach einem optimalen Fahrzeug

Grüsse René
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#5

Hallo Gerhard

Mit Interesse hab ich Deine bisherigen Posts gelesen. Das Twike ist kein Auto im eigentlichen Sinne. Es sind auch keinerlei Komponenten von einem Auto im Twike verbaut. Die einzigen Teile die aus dem KFZ Sektor kommen sind Scheibenwischer und wenn vorhanden das Radio. Es wird also nicht all zuviel Sinn machen wegen Service Arbeiten bei Autofirmen anzufragen. Da beim Twike im Fahrwerk doch einige Teile aus dem Motorrad Bereich verwendet wurden, Räder, Reifen, Bremsen und Stossdämpfer, ist es evtl. sinnvoller wenn Du dich bei einem Motorrad Service in Deiner Nähe wegen der Wartung erkundigst. Alle Teile die einer gewissen Abnutzung unterliegen sind damit abgedeckt. Für einen umfassenden Check dann ein mal im Jahr zum entfernteren Fachmann lässt sich ja dann mit einer Ausfahrt arrangieren. FineMobile bietet das Twike auch mit einer optionalen Diesel-Sandheizung an. Damit hast Du für eine Zulassung in Österreich alle Anforderungen erfüllt. Es sind auch schon Fahrzeuge in Österreich angemeldet (gewesen) es ist also möglich. Ich finde aber das FineMobile Dich dahingehend Informieren könnte. Wie dir German schon geschildert hat ist das Twike im Winter gut zum fahren. Ich selber fahre ebenfalls das ganze Jahr hindurch täglich knapp 100 km und die so schnell wie möglich. Wenn Du sowieso nicht schneller als 45 Km/h fährst ist das eigentlich kein Thema. Einzig, wie bei jedem anderen Fahrzeug im Winter auch, sollte die Bereifung der Witterung entsprechen. Du hattest angegeben ein Twike mit grösstmöglicher Reichweite kaufen zu wollen. Das ist im Moment die 28 Ah Batterie mit an die 200 km Reichweite bei normaler Fahrweise. Das Ding ist sehr teuer, und für Deinen Kurzstrecken Betrieb eigentlich stark überproportioniert, zumal du mit einer Höchstgeschwindigkeit von nur 45 km/h noch viel weiter kommen würdest. Damit musst Du dann 1x im Monat Laden, damit Du wenn es tatsächlich leer ist noch weisst wie es geht. Für Deine Anforderungen würde wohl der kleinste Akku ausreichen. Abgesehen von dem höheren Gewicht spricht natürlich nichts gegen den grossen Akku, zumal die grosse mögliche Reichweite natürlich sehr Reizvoll ist. Zu dem entfernten Service Partner musst Du damit nur 1x Zwischenladen. Dabei wird eher die Reisegeschwindigkeit von 45 Km/h das Problem sein. Bei diesem Tempo ziehen sich die 337 km schon etwas hin. Sinnvoll ist es auf jeden Fall wenn Du vor einem Kauf ein Twike ein paar Tage ausleihst und ausprobierst es lässt sich mit wenigen Tastenklick auf Deine zulässige Höchstgeschwindigkeit programmieren. Dein Gewicht sollte für das Twike kein Problem sein. Du solltest es aber testen ob Du mit Deinem Handikap mit diesem Fahrzeug klar kommst und ob es für Dich bequem ist. Wenn Du aber schon sagst Du willst mittreten, dann bist Du agil genug und ich sehe von da her keine Probleme. Auch lässt sich das Fahrzeug recht einfach anpassen wenn nötig. Eine weitere Möglichkeit für die Wartung wäre eine Firma die Fahrzeuge für Senioren und Behinderte anbietet und Wartet. Ich kenne selber eine Firma die sich auf Liegefahrräder spezialisiert hat, und auch Rollstühle und ähnliches für Behinderte modifiziert und Wartet. Die haben auch einen Kunden dessen Twike Sie in Schuss halten.
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg bei Deinen Abklärungen bezüglich dem Twike. Möglich ist es auf jeden Fall ein Twike in Österreich zuzulassen.

Schöne Grüsse aus der Schweiz

Dirk + TW 423
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#6

Hallo Gerhard,

als ich das Twike das erste Mal sah, wußte ich, dass ich so ein Ding haben möchte.

Mit ein bißchen Willen kann man sich jeden Wunsch realisieren.

Falls Du Dir ein neues Twike besorgst, dürfte es mit den Reparaturen in den ersten Jahren wenig zu tun geben. Denn beim Twike sind die Kinderkrankheiten alle beseitigt. Im Gegensatz zu allen Neufahrzeugen die jetzt auf den Markt strömen.
Lediglich die Wartung der Reifen wäre zu erledigen. Das kann aber jeder gutgewillte KFZ Mechaniker machen. Die Reifen+Schläuche kann man sich auf Vorrat besorgen, denn nur ein bestimmter Reifentyp ist zugelassen (Maloya).

Vielleicht gibst Du eine Anzeige im regionalen Einkaufsladen auf und suchst Dir jemanden aus der Nähe der handwerklich begabt ist für diese Routinedinge.

Vielleicht gibt es einen Autohändler der berufsbedingt ohnehin immer wieder nach Deutschland muß und das Twike in seinem Lieferwagen zur Wartung unvorhergesehener Dinge (Elektrik z.B.) mitnehmen und wieder bringen kann. Das Twike passt z.B. in einen Mercedes Sprinter.

Bei einem älteren Fahrzeug würde ich das "Abenteuer Wartung" nicht eingehen, bei einem neuen halte ich es für kalkulierbar.

Gruß, Dragan
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#7

Übrigens ist das Twike meine Hauptquelle für Bewegung und habe es mir wegen dieses Alleinstellungsmerkmals besorgt. Meine Wartung ist ca. 60km von mir entfernt, das geht gerade so, weil ich eben noch nicht einmal Reifen wechseln mag.

Das hatte ich einige Male besorgt, da es aber nicht so häufig ist, müßte ich mich immer wieder damit beschäftigten wie es am besten ging und überlasse das dem nächstgelegenen Twike Händler.

Gruß, Dragan - falls Du Fragen hast (Deutschland 06043 8016290)
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#8

rebu11 schrieb:Hallo Gerhard

Der Tipp von Germann war genau richtig. Befor Du ein Twike kaufst musst Du unbedingt eines mieten.
Es gibt schon Leute welche mit dem Twike nicht zu gange kommen.
Für mich ist es schwieriger ein Twike zu Fahren als mit einem Auto mit Automat.

Was sind denn die meisten Anfängerfehler? Ich will meinem Sohn ein Fahrzeug kaufen. Deshalb wollte ich vorher auch mal so ein Gerät probefahren und mich darüber informieren. Jetzt schreiben sie aber von irgendwelchen Schwierigkeiten. Meinen sie eine generell schwere Lenkfähigkeit oder die Umstellung von Autofahrena uf Twikefahren? Mein Sohn hätte natürlich noch keine Erfahrung mit dem Auto. Somit wäre auch eine Umstellung kein Problem.
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#9

Hallo Hollscher
Twike Fahren ist gut zu lernen. Es ist aber nicht gleich wie Auto oder Motorrad.

Ohne Pedalen ist es einfacher aber mit Pedalen sportlich und spassiger(für mich).
Man sollte sich aber schon Zeit geben. Wenn man schon einen Führerschein hat ist es einfacher
weil man sich auf das Fahrzeug konzentrieren kann und den Teil mit der Übersicht im Strassenverkehr schon intus hat.

Beim Twikehändler kann man sicher eine Probefahrt vereinbaren oder sogar teilweise eines mieten für ein Wochenende.
Wenn Du nicht zu weit von Zug weg bist kannst Du gerne auch bei mir vorbeischauen und eine Probefahrt machen.

Gruss René TW609 + 855 renebuenter(ät)bluewin.ch
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#10

Gerhard Eichberger
Gerhard.Eichberger@blackbox.net


Noch immer habe ich den Wunsch, mir ein Twike zuzulegen. Allerdings habe ich hier in Österreich noch immer keinen Händler dafür gefunden...

GerhardEichberger schrieb:Dann habe ich massig e-Mails an die ganzen Autohändler in Tulln versendet. Ich schrieb ihnen, daß ich Interesse an einem Twike habe und fragte, zu welchen Konditionen sie so ein Fahrzeug bestellen könnten und ob sie auch Reparaturen an Twikes durchführen könnten. Die meisten Firmen haben überhaupt nicht geantwortet, die restlichen alle negativ: Sie führen keine Twike, bestellen diese auch nicht und reparieren/servicieren sie auch nicht.
Irgendwie kommt mir das so vor, daß die Autohändler kein Interesse daran haben, Twike zu führen oder auch nur zu servicieren bzw. reparieren. Scheint mir doch eine gewisse Form von Ignoranz zu sein.

Wie schaut es eigentlich in Deutschland aus? Kann man dort mit einem Twike in eine x-beliebige KFZ-Werkstätte fahren und sein Twike dort reparieren lassen oder lehnen die das auch ab? (Ich weiß ja nicht, wie das tatsächlich bei unseren Autoreparaturwerkstätten wäre, wenn da jemand mit einem Twike daherkommt. Bis dato habe ich nur ablehnende Antworten per e-Mail von den Werkstätten bekommen.)

GerhardEichberger schrieb:Weiters schrieb ich damals auch an den Hersteller. Der teilte mir mit, daß es derzeit keinen Vertragshändler in Österreich gibt, daß ich jedoch informiert werde, sobald es einen gibt. Bisher habe ich noch keine derartige Information vom Hersteller erhalten.
Leider gibt's hier bis dato keine Änderung.
Muß eh wiedermal eine Anfrage an die hiesigen KFZ-Werkstätten stellen.

GerhardEichberger schrieb:Damals diskutierte ich auch in einem Blackbox-Forum zum Thema "Twike" herum. Da ich schrieb, daß beim Twike gewisse Dinge (Heizung, Lüftung und Scheibenwaschanlage) Sonderausstattungen sind, gab es die Antwort, daß diese Dinge gesetzlich vorgeschrieben sind und daher zur Grundausstattung gehören.
Gibt's hier jemanden, der Erfahrungen damit hat, ein Twike in Österreich als Leichtkraftfahrzeug anzumelden?

GerhardEichberger schrieb:Nun habe ich aber in der Blackbox das Twike-Thema wieder aufgegriffen. Und da antwortet mir nun jemand, daß er nun einen Twike-Händler in Österreich gefunden hat:
http://twike.com/de/partner/partner+inte...r+uns.html

Der ist in Werfenweng, das irgendwo in Salzburg ist. Das ist laut maps.google.at 337 Straßenkilometer von mir entfernt.

Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, ob das Sinn macht, wenn der einzige Händler so weit weg ist. Schließlich werden ja irgendwann mal Reparaturen fällig.
Mittlerweile habe ich Kontakt mit diesem Herrn in Werfenweng aufgenommen. Der sagte mir aber, daß er gar kein Händler ist, sondern sich nur selber ein Twike gekauft hat, das man sich bei ihm anschauen und probefahren kann. Er hat sich zwar als Twike-Partner eintragen lassen, aber handeln tut er nicht damit. Und zwecks Service fährt er nach Tittmoning in Deutschland.

Heute sagte mein Vater, daß morgen ein Verwandter, der eine KFZ-Werkstätte hat, vorbeikommen wird. Mein Vater sagte mir auch, daß dieser Verwandte so ein Fahrzeug, wie ich es kaufen will (gemeint ist offenbar ein Twike) immer wieder zum Reparieren bekommt, daß aber dauernd was kaputt ist und die Ersatzteile hier nicht erhältlich sind. (Also ich glaube nicht, daß mein Vater tatsächlich ein Twike meint - der wird das mit irgendeinem anderen Fahrzeug verwechseln. Ich habe überhaupt noch keines irgendwo fahren gesehen.)


Gerhard
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