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#11

Hallo Gerhard,

also ich finde es schon beeindruckend, mit welcher Hartnäckigkeit Du an dem Thema TWIKE dranbleibst. Das ist zumindest schon eine gute Voraussetzung für einen TWIKE-Fahrer :-)

... alles andere sind aber ansonsten schwierige Voraussetzungen, dennoch ein paar Ideen zu Deinen Punkten:

Hast Du den TWIKE-Fahrer Peter Brandauer aus Werfenweng mal gefragt, wie er sein TWIKE in Österreich zugelassen hat? Immerhin scheint er ja der Bürgermeister von Werfenweng zu sein. Da kommt mir gerade in den Sinn, dass wir mit drei TWIKEs im August auf der Rückfahrt vom Großglockner an Werfenweng vorbei nach Salzburg gefahren sind. Da hätte sich ein kleiner Abstecher zum einzigen TWIKE-Partner in Österreich sicher gelohnt. Die Stadtwerke Salzburg bauen scheinbar die Ladeinfrastruktur stark aus, die sich bei unserem Besuch aber noch nicht allzu perfekt zeigte (die Freischaltung der Ladesäulen funktionierte nur teilweise). Soweit man das im LEM-Net sehen kann, scheinst Du aber in Tulln bzw. mit Wien in Deiner Nähe in einer sehr aktiven Gegend zu wohnen, zumindest was die Lademöglichkeiten betrifft.

Ich vermute mal, dass es sich bei dem Fahrzeug, wovon Dein Verwandter mit der Kfz-Werkstatt meint, dass es ein TWIKE sei, eher um ein City-EL handelt. Davon gibt es weit mehr als TWIKEs, weil das Fahrzeug wesentlich günstiger als ein TWIKE ist. Es ist zwar lange nicht so gut und zuverlässig wie ein TWIKE (keine Rekuperation. nur für eine Person, keine Pedale, viel geringere Reichweite und Geschwindigkeit, etc.), aber vielleicht wäre das für Dich dennoch eine Alternative zum TWIKE, wenn Dein Verwsandter tatsächlich schon ein City-EL betreut. Andererseits gibt es neben außer der Äußerlichkeit auch ein paar Ähnlichkeiten zum TWIKE, so dass Dein Verwandter sicher auch lernen könnte, ein TWIKE zu warten. Grundsätzlich würde ich sagen, dass ein TWIKE erheblich zuverlässiger als ein City-EL funktioniert. Es gibt ein paar Verschleißteile die man auf Lager haben sollte (Reifen, Radlager, Bremsbeläge, Stoßdämpfer und Gelenkkreuze ... das sind zumindest die Teile, die ich in meinen 80.000 TWIKE-Kilometer ausgetauscht habe. Der Vorteil beim City-El könnte für Dich sein, dass es ein normales Lenkrad hat (weil ja keine Pedale vorhanden sind) und ein normales "Gas"-Pedal.

Auch in Deutschland kann man im Reparaturfall das TWIKE nur in ein TWIKE-Center und nicht in jede Werkstatt bringen. Das fängt ja schon mit der Hebebühne an, weil Standard-Hebebühnen nicht für ein TWIKE geeignet sind. Übrigens habe die TWIKE-Händler auch nicht alle Ersatzteile immer auf Lager, sondern lassen sich unübliche Reparaturteile bedarfsbezogen vom Hersteller in Rosenthal kommen.

So ich hoffe ich konnte Dir mit meinen Gedanken ein wenig weiterhelfen und wünsche Dir gutes Gelingen.

Viele Grüße
German, TW900, 24 Ah LiMn, 80.000 TWIKE-km in 32 Monaten
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#12

Gerhard Eichberger
Gerhard.Eichberger@blackbox.net

tw-900 schrieb:also ich finde es schon beeindruckend, mit welcher Hartnäckigkeit Du an dem Thema TWIKE dranbleibst. Das ist zumindest schon eine gute Voraussetzung für einen TWIKE-Fahrer :-)
Wohl nicht hartnäckig genug - ich habe da eigentlich nicht wirklich weiter was unternommen. Manche Leute werfen mir (auch bei anderen Dingen) Hartnäckigkeit vor, andere wieder meinen, daß ich zu lasch bin. Es trifft wohl beides zusammen zu.

tw-900 schrieb:Hast Du den TWIKE-Fahrer Peter Brandauer aus Werfenweng mal gefragt, wie er sein TWIKE in Österreich zugelassen hat?
Noch nicht.
Als ich ihn damals angerufen habe, hatte er wenig Zeit, also konnte ich nur recht kurz mit ihm reden. Ich werde ihn aber diesbezüglich noch fragen.

tw-900 schrieb:Soweit man das im LEM-Net sehen kann, scheinst Du aber in Tulln bzw. mit Wien in Deiner Nähe in einer sehr aktiven Gegend zu wohnen, zumindest was die Lademöglichkeiten betrifft.
Soweit ich gesehen habe, besteht die Lademöglichkeit in der Umgebung von Tulln fast ausschließlich aus privaten Einfamilienhäusern, wo man sich vorher anmelden muß. Aber bei mir zuhause brauche ich sowas ja nicht, weil ich da ja zuhause aufladen kann. Wir haben im Haus nicht nur 230 Volt auf 16 Ampere, sondern auch noch Drehstrom (vierpolig) mit 400 V auf 25 A. Mit dem Drehstrom würde das Laden wohl noch schneller gehen.

tw-900 schrieb:Ich vermute mal, dass es sich bei dem Fahrzeug, wovon Dein Verwandter mit der Kfz-Werkstatt meint, dass es ein TWIKE sei, eher um ein City-EL handelt. Davon gibt es weit mehr als TWIKEs, weil das Fahrzeug wesentlich günstiger als ein TWIKE ist. Es ist zwar lange nicht so gut und zuverlässig wie ein TWIKE (keine Rekuperation. nur für eine Person, keine Pedale, viel geringere Reichweite und Geschwindigkeit, etc.), aber vielleicht wäre das für Dich dennoch eine Alternative zum TWIKE, wenn Dein Verwsandter tatsächlich schon ein City-EL betreut. Andererseits gibt es neben außer der Äußerlichkeit auch ein paar Ähnlichkeiten zum TWIKE, so dass Dein Verwandter sicher auch lernen könnte, ein TWIKE zu warten. Grundsätzlich würde ich sagen, dass ein TWIKE erheblich zuverlässiger als ein City-EL funktioniert. Es gibt ein paar Verschleißteile die man auf Lager haben sollte (Reifen, Radlager, Bremsbeläge, Stoßdämpfer und Gelenkkreuze ... das sind zumindest die Teile, die ich in meinen 80.000 TWIKE-Kilometer ausgetauscht habe. Der Vorteil beim City-El könnte für Dich sein, dass es ein normales Lenkrad hat (weil ja keine Pedale vorhanden sind) und ein normales "Gas"-Pedal.
Dieser Verwandte war nun da. Es handelt sich bei diesem Fahrzeug aber weder um ein Twike, noch um ein City-El, sondern um ein Microcar. Das ist ein dieselbetriebenes Leichtkraftfahrzeug mit Bauartgeschwindigkeit 45 km/h (mit Mopedausweis zu lenken) und somit einer der Konkurrenten zum Aixam. Allerdings ist in Österreich bei den Leichtkraftfahrzeugen Aixam bei weitem führend - die andere Marken sind hier kaum erhältlich; im Raum Tulln gibt es nur einen Aixam-Händler, aber keinen Händler, der andere Leichtkraftfahrzeuge führt. (Als ich dem Aixam-Händler aus Tulln sagte, daß ich keinen Aixam mehr will und ihn nach anderen Leichtkraftfahrzeugen fragte, sagte er, daß er diese nicht führt, "weil die anderen alle ein Dreck sind" (Zitat Aixam-Händler).

Irgendwie habe ich den Eindruck, daß die KFZ-Händler in meiner Gegend überhaupt kein Interesse an einem Twike haben. Mehrere Händler antworteten mir, daß sie solche Fahrzeuge weder führen, noch servicieren oder reparieren. Fragt sich natürlich, ob die Händler deshalb derart antworten, weil sie keine Twike führen und natürlich keine Konkurrenz haben wollen (in meiner Gegend machen sich die Händler oft gegenseitig schlecht). Außerdem stellt sich mir die Frage, wie diese Werkstätten dann tatsächlich reagieren, wenn jemand ihnen einen Twike zur Reparatur bringt.

tw-900 schrieb:Auch in Deutschland kann man im Reparaturfall das TWIKE nur in ein TWIKE-Center und nicht in jede Werkstatt bringen. Das fängt ja schon mit der Hebebühne an, weil Standard-Hebebühnen nicht für ein TWIKE geeignet sind.
Das wäre das geringste Problem. Da braucht man nur ein paar Pfosten vorne quer legen und dort mit dem Vorderrad drauffahren. So wurde das jedenfalls seinerzeit bei meinem Sulky SP 50 gemacht. Übrigens, der Sulky SP 50 schaut so aus:
http://www.fahrzeugbilder.de/name/einzel...delle.html
http://www.fahrzeugbilder.de/name/einzel...delle.html
http://mopedauto.uw.hu/sulky.htm

tw-900 schrieb:Übrigens habe die TWIKE-Händler auch nicht alle Ersatzteile immer auf Lager, sondern lassen sich unübliche Reparaturteile bedarfsbezogen vom Hersteller in Rosenthal kommen.
Beim Aixam ist es wiederum so, daß der Hersteller den Vertragswerkstätten den Weiterverkauf der Aixam-Ersatzteile verbietet - die Werkstätten dürfen die Teile nur einbauen. Nichtvertragswerkstätten bekommen die Teile nicht. Und die Trümmer für Aixam kosten soviel, daß man glaubt, sie wären aus Massivgold. Und selbstverständlich sind die Teile dann so beschaffen, daß Standardteile (z. B. ein hundsgemeiner Ölfilter vom Forstinger) nicht passen.

tw-900 schrieb:German, TW900, 24 Ah LiMn, 80.000 TWIKE-km in 32 Monaten
Also, meine Jahreskilometerleistung mit dem Aixam lag bei durschnittlich 20.000 Kilometern. Wobei die Fahrten nach Wien (hin und zurück ca. 70 - 100 km, und es geht über ein, zwei Berge) so zwei-, dreimal die Woche waren.


Gerhard
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#13

Gerhard Eichberger


Da es nun offiziell ist, daß ich per 1. November 2015 nach Krems versetzt werde, denke ich nun ziemlich konkret über den Kauf eines Twike nach. (Augenblicklich arbeite ich noch in meinem Heimatdorf und fahre mit dem Rad in die Arbeit und mit den Öffis nach Wien zu den Proben.)

Ab November würde mein Fahrverhalten also wie folgt ausschauen:

5 x wöchentlich 50 km und zurück im flachen Land (Langenlebarn - Krems a. d. Donau und zurück)
1 - 2 x wöchentlich Fahrt (ca. 40 - 60 km) und zurück über 1 - 2 Berge (Langenlebarn - Wien und zurück)
ca. einmal wöchentlich ca. 15 km (Langenlebarn - Tulln und zurück)
ca. einmal wöchentlich 0,5 km und zurück (einkaufen zum Supermarkt)

Das Problem ist halt, daß ich (noch?) keinen Führerschein habe. Also entweder kann ich den machen oder ich muß den Twike auf 45 km/h drosseln lassen (was ich eigentlich nicht will).

Mittlerweile habe ich bei einer Fahrschule, bei der Bezirkshauptmannschaft Tulln und beim ÖAMTC um Auskunft ersucht, wie das Twike (sowohl das "normale" als auch das gedrosselte) zu klassifizieren wäre. Die Antworten fielen recht unterschiedlich aus - selbst die Behörden scheinen sich mit der Einstufung des Twike schwer zu tun.

Nun meint auch noch ein Bekannter, daß das Twike keinen Kofferraum hat und man daher gar kein Gepäck mitnehmen kann. Stimmt das?


Gerhard
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#14

Bezüglich Führerschein: Soweit ich weiss kann man auch einen speziellen Führerschein machen, um dann das Twike zu fahren. Weiss aber nicht, ob das in Deutschland auch so ist. Ich denke, es kann zumindest nichts schaden, wenn man den "normalen" Autop-Führerschein macht.

Kofferraum hat das Twike tatsächlich nicht. Allerdings passt hinter die Sitze erstaunlich viel Gepäck und wenn man alleine fährt, kann man den Beifahrersitz auch noch mit Einkäufen belegen oder mit zwei Handgriffen herausnehmen und dann diesen Platz auch noch nutzen. In diesem Sinne: Das Twike eignet sich bestimmt nicht, um IKEA-Möbel zu transportieren! Aber für kleinere - mittlere Einkäufe ist es allemal geeignet! Smile

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#15

Hallo Gerhard,

auf der TWIKE Webseite steht folgendes:
"Seit Anfang 2015 gelten EU-weit neue Bestimmungen zum Führerschein. Dadurch wird es möglich, Schon mit 16 Jahren zum TWIKE Piloten zu werden. Wer den PKW Führerschein vor dem 19.01.2013 erworben hat, darf natürlich weiterhin TWIKE fahren! Wer den Führerschein nach dem 19.01.2013 erworben hat, benötigt zum Führen des TWIKE die Fahrzeugklasse A1. Vorteil: Die Fahrzeugklasse A1 kann bereits mit 16 Jahren erworben werden."

Anbei der Link: [url=]http://www.twike.com/de_DE/unternehmen/news/details/frei-ab-16/
[/url]
Willkommen in der Welt der TWIKE Piloten!:-)

Silvia
TW 973
[url=]www.twikingfuture.com[/url]
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